Satzung

Hinweis: Unsere Satzung steht ab sofort auch als Download zur Verfügung. Schau einfach mal hier.

 

 

Satzung

 

des Vereins der Turnerschaft von 1897 e.V. Frechen

-TS Frechen-

Präambel

In dieser Satzung wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

§1 

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  1. Der Name des 1897 in Frechen gegründeten Sportvereins lautet: Turnerschaft von 1897 e.V. Frechen,

– TS Frechen -.

  1. Die Vereinsfarben sind grün – weiß.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Frechen.
  3. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln unter der Register-Nr. 100371 eingetragen.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§2  

Vereinszweck

 

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Ausübung des Sports nach den Grundsätzen der Amateurbestimmungen.
  2. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Leistungen und Übungen des Breitensports. Im Rahmen dieser Zweckverwirklichung soll der Verein allgemein körperertüchtigende, jugendpflegerische und -erziehende, persönlichkeitsbildende, -formende und -ausgleichende sowie das Fairness- und Gemeinschaftsgefühl fördernde Aufgaben wahrnehmen; unter anderem durch:
    1. das Anbieten fachlich versierter Anleitung zum Erlernen und zur Ausübung der vom Verein angebotenen Breitensportarten,
    2. die Veranstaltung von Wettkämpfen und Sportfesten, intern und mit anderen Vereinen,
    3. das Bereitstellen von Räumlichkeiten und Geräten zur Ausübung der Sportarten

 

§3

Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (AO) 1977 (§§ 51 ff. AO 77). Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Zuwendungen an Mitglieder des Vereins oder an Dritte erfolgen nicht. Ausnahmen sind in §17 geregelt.
  3. Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Beim Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei einer Auflösung des Vereins erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte oder Beiträge.
  5. Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 Ziffer 1 dieser Satzung gegebenen Rahmens erfolgen.
  6. Bei einer Auflösung oder einer Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Stadtsportverband Frechen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben. Näheres regelt § 19 der Satzung.
  7. Die Zahlung von pauschalen Vergütungen für Arbeits- oder Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütungen) an den Vorstand ist zulässig. Näheres regelt § 17 der Satzung.

 

§4  

Verbandszugehörigkeit

 

 Der Verein ist Mitglied im Stadtsportverband Frechen e.V., dem Kreissportbund Erftkreis e.V. und in den Landesfachverbänden der im Verein betriebenen Sportarten.

 

§5  

Mitgliedschaft im Verein

 

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
  2. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden. Diese müssen sich bereit erklären, die Vereinszwecke und -ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.
  3. Personen, die sich um die Sache des Sports oder des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden (§ 11 Ziffer 6 der Satzung). Ehrenmitglieder stehen ordentlichen Mitgliedern gleich, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand des Vereins gerichtet sein soll. Bei Geschäftsunfähigen und beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Mit dieser Unterschrift verpflichten sich die gesetzlichen Vertreter gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
  5. Für die Bearbeitung des Antrags auf Mitgliedschaft wird eine Aufnahmegebühr erhoben. Diese wird zusammen mit dem ersten Mitgliedsbeitrag fällig.
  6. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand oder in dessen Auftrag der Geschäftsführer nach freiem Ermessen. Gegen eine ablehnende Entscheidung, die nicht mit Gründen zu versehen sein braucht, kann der Antragsteller mit einer Frist von 2 Wochen Beschwerde einlegen. Über diese entscheidet der erweiterte Vorstand (§ 14 Ziffer 3 a) der Satzung.
  7. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.

§6

Mitgliedsbeiträge

  1. Zur Durchführung seiner satzungsgemäßen Aufgaben erhebt die TS Frechen
    • Aufnahmegebühr
    • Mitgliederbeiträge
    • Umlagen

Deren Höhe, Zahlweise und Fälligkeit bestimmt der erweiterte Vorstand durch Beschluss. (siehe Beitragsordnung) Die Beiträge werden, wenn möglich im Lastschrifteinzugsverfahren eingezogen. Für Leistungsgruppen gilt die Vereinbarung laut Sondermitgliedsvertrag. Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen/ Abteilungen unterschiedlich festgesetzt werden. Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein. Für die Mehrkosten der Beitragseintreibung bei Zahlungsverzug kommt das Mitglied auf.

  1. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und –pflichten ganz oder teilweise erlassen.
  2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
  3. Jedes Mitglied hat im Falle einer Beitragsänderung ein Sonderkündigungsrecht mit sofortiger Wirkung. Die Kündigung nach Sonderkündigungsrecht muss schriftlich gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied erfolgen und muss spätestens 6 Wochen nach der Bekanntgabe der Beitragsänderung dem Vorstand vorliegen. Für die Kosten der Beitragseintreibung bei Zahlungsverzug kommt das Mitglied auf.

§7

Rechte und Pflichten der Mitglieder; Ordnungsmittel

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, die vom Verein bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen zu nutzen, in den Abteilungen des Vereins Sport zu treiben sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  2. Die Mitglieder haben bei allen Betätigungen im Verein die geltenden Sport- und Hausordnungen sowie die Anweisungen der Abteilungs- und Übungsleiter zu beachten. Der Verein übt insoweit das Hausrecht aus.
  3. Verstößt ein Mitglied gegen die Bestimmungen der Satzung oder schädigt es sonst in beachtlicher Weise die Vereinsordnung oder das Ansehen des Vereins, so ist der Vorstand berechtigt, durch Beschluss folgende im Regelfall abgestufte Ordnungsmittel zu verhängen:
    • Abmahnung
    • Ausschluss vom Trainings- und/oder Wettkampfbetrieb bzw. Spielbetrieb bis zu einem Jahr,
    • Ausschluss aus dem Verein.
  4. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung über die Verhängung von Ordnungsmitteln Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden. Gegen die Verhängung des Ordnungsmittels kann das Mitglied schriftlich Beschwerde mit einer Frist von 2 Wochen einlegen, über die der erweiterte Vorstand entscheidet (§ 14 Ziffer 3 b) der Satzung). Für den Ausschluss aus dem Verein gelten im Übrigen § 8 Ziffer 3 bis 6 der Satzung; für den Ausschluss vom Trainings- und/oder Wettkampfbetrieb bzw. Spielbetrieb gelten § 8 Ziffer 5 Satz 3 und Ziffer 6 der Satzung entsprechend.

 

 

 

 

§8

Ende der Mitgliedschaft im Verein

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt eines Mitglieds ist zum Ende eines Kalenderjahrs möglich. Leistungsgruppen mit Sondervertrag zusätzlich auch zum 30.06. des Jahres. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zum Jahresende. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Der Verein übersendet dem kündigenden Mitglied auf Wunsch eine schriftliche Kündigungsbestätigung, die als Nachweis des Zugangs der Kündigungserklärung beim Verein gilt. (Ausnahme Sonderkündigungsrecht – Siehe § 6 Ziffer 4 der Satzung)
  3. Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes mit sofortiger Wirkung, wenn ein Mitglied
    1. schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt,
    2. die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt oder
    3. trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist.

Über den Ausschluss darf im letztgenannten Fall erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung 2 Monate verstrichen sind. In der zweiten Mahnung ist der Ausschluss aus dem Verein anzudrohen.

  1. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung über seinen Ausschluss aus dem Verein – insbesondere durch entsprechenden Hinweis in der zweiten Mahnung – Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden.
  2. Gegen den Ausschließungsbeschluss, der schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen ist, kann das Mitglied innerhalb einer Frist von einem Monat nach der Bekanntgabe des Ausschlusses schriftlich Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde gegen den Ausschluss aus dem Verein entscheidet der erweiterte Vorstand innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach Einlegung der Beschwerde abschließend (§ 14 Ziffer 4 c) der Satzung. Bis zur Entscheidung des erweiterten Vorstands über den Vereinsausschluss ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitglieds; hiervon unberührt bleibt die Beitragspflicht nach § 6 Ziffer 1 der Satzung.
  3. Im Falle des vom erweiterten Vorstand bestätigten Ausschlusses des Mitglieds aus dem Verein besteht kein Anspruch des Mitglieds auf Rückerstattung entrichteter Beiträge oder Gebühren; etwaig bestehende Beitragsrückstände sind unverzüglich auszugleichen.
  4. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

 

§9

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung (§§ 10 und 11 der Satzung)
  2. der Vorstand (§§ 12 und 13 der Satzung) sowie
  3. der erweiterte Vorstand (§ 14 der Satzung)

 

§10  

Mitgliederversammlung

 

  1. Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder an. Die Stimmrechte teilen sich unter den Mitgliedern wie folgt auf:
  • alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben
  • alle Ehrenmitglieder

mit je einer Stimme. Eine Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bei Mitgliedern, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wird das Wahlrecht von den Erziehungsberechtigten ausgeübt. Pro Kind kann von den Erziehungs- berechtigten nur eine Stimme abgegeben werden.

  1. Die Mitgliederversammlung findet alle 2 Jahre, möglichst im 1. Quartal des Geschäftsjahres, statt und wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladungsfristbeträgt mindestens 2 Wochen. Die Form der Einladung regelt § 20 der Satzung (Kommunikation).
  2. Soweit die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit eines Antrags anerkennt, kann die Tagesordnung zu Beginn der Versammlung ergänzt werden.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 5 % aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.
  4. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt zu Beginn der Mitgliederversammlung die Person des Protokollführers, sofern nicht die Mitglieder eine Wahl des Protokollführers wünschen.
  5. Beschlüsse der Versammlung einschließlich Satzungsänderungen werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse werden, sofern nicht 10 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder etwas anderes verlangen, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
  6. Zu Beschlüssen über eine Änderung des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins bedarf es abweichend von Ziffer 7 der Zustimmung von 75 % aller abgegebenen gültigen Stimmen.
  7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§11

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Vereinsaufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben nicht gemäß dieser Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen sind.
  2. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Kandidaten den Vorstand. Mitglieder, die sich für einen Vorstandsposten zur Wahl stellen wollen, müssen sich mindestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung beim amtierenden Vorstand melden. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Für die Abwahl eines gewählten Vorstandsmitglieds während einer laufenden Amtsperiode ist eine Mehrheit von 75% der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  3. Die Mitgliederversammlung bestellt für die nächsten zwei Jahre zwei Kassenprüfer (§ 16 der Satzung), die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Beschäftigte des Vereins sein dürfen.
  4. Die Mitgliederversammlung nimmt die vorzulegenden Geschäftsberichte des Vorstands und den Prüfungsbericht der Kassenprüfer entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung.
  5. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die vom Vorstand vorzulegenden Haushaltspläne des Vereins.
  6. Die Mitgliederversammlung entscheidet auf Vorschlag des Vorstands über die Ernennung besonders verdienstvoller Personen zu Ehrenmitgliedern.
  7. Die Mitgliederversammlung entscheidet darüber hinaus auch über:
    1. Aufnahme von Darlehen ab 10 % des Haushaltsansatzes für das laufende Geschäftsjahr sowie
    2. Satzungsänderungen (§ 10 Ziffer 7 der Satzung), Vereinszweckänderungen und eine Vereinsauflösung (§ 10 Ziffer 8 der Satzung).
  8. Die Mitgliederversammlung kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliedschaft vorgelegt werden.

 

§12

Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht mindestens aus drei, maximal sieben Mitgliedern. Davon bilden drei Mitglieder den BGB-Vorstand. Ein Mitglied des BGB Vorstandes ist der Finanzverwalter (Kassenwart). Über die weitere interne Aufgabenverteilung entscheidet der Vorstand in seiner Geschäftsordnung.
  2. Jeweils zwei BGB-Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich.
  3. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Vorstandsamt.
  4. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung (§ 11 Ziffer 2 der Satzung) mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
  5. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die einzuberufen sind, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder ein Mitglied des Vorstands es beantragt. Über die Ergebnisse der Vorstandssitzungen wird Protokoll geführt.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte, der jeweils im Amt befindlichen Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Finanzverwalters (Kassenwart).
  7. Fasst die Mitgliederversammlung einen Beschluss, der nach Ansicht eines Vorstandsmitglieds den Vereinsinteressen entgegensteht, so hat das Vorstandsmitglied binnen 2 Wochen ein Vetorecht in der Weise, dass es die Ausführung des Beschlusses anhalten und die Angelegenheit in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erneut zum Beschluss stellen kann.
  8. Die Beschlüsse des Vorstands werden schriftlich protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsichtnahme zur Verfügung, sofern nicht datenschutzrechtliche Belange entgegenstehen (z.B. Entscheidungen unter Namensnennung von Mitgliedern). Die Finanzangelegenheiten des Vereins werden den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung offengelegt und stehen sonst zur Einsichtnahme nur bei Gefahr in Verzug zur Verfügung.

 

§13

Aufgaben des Vorstands

 

  1. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung oder des erweiterten Vorstands bedürfen. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
    1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
    2. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
    3. Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,
    4. Einstellung weiterer Mitarbeiter (z.B. Geschäftsführer),
    5. Entscheidung über zu verhängende Ordnungsmittel (§ 7 Ziffer 3 der Satzung) und Ausschlüsse von Mitgliedern aus dem Verein (§ 8 Ziffer 3 der Satzung).
  2. Der Vorstand darf nicht ohne vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung
    1. Immobilien erwerben, veräußern oder belasten,

    2. bewegliches oder unbewegliches Vereinsvermögen verpfänden oder zur Benutzung ganz oder zum größeren Teil Dritten überlassen,

    3. Miet- oder Pachtverträge mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren abschließen sowie

    4. Rechtsgeschäfte eingehen, die mit Ausnahme der in § 11 Ziffer 7 c) der Satzung geregelten Darlehensaufnahme im Einzelfall zu einer Verpflichtung für den Verein mit einem Betrag von mehr als 5 % des Haushaltsansatzes für das laufende Geschäftsjahr führen.

  3. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen den Vereinsmitgliedern in geeigneter Form spätestens in der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

 

§14

Erweiterter Vorstand

 

  1. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
  2. dem Vorstand,
  3. den Leitern der einzelnen Abteilungen des Vereins sowie
  4. bis zu fünf Beisitzern, die insbesondere die Interessen einzelner Gruppierungen, wie z. B. der Vereinsjugend (Jugendbeauftragter), der Senioren (Seniorenbeauftragter), Ausrüstungsbeauftragter (Materialwart) o.ä. vertreten können Beisitzer werden vom Vorstand bestimmt.
  5. Der erweiterte Vorstand berät über alle nach Ansicht des Vorstands wesentlichen, den gesamten Verein betreffenden Angelegenheiten, insbesondere über Maßnahmen von besonderer finanzieller Tragweite sowie über Ehrungen.
  6. Der erweiterte Vorstand entscheidet über die Beschwerden
  7. a) von Personen, deren Aufnahmeantrag abgelehnt wurde (§ 5 Ziffer 7 Satz 3 der Satzung),
  8. b) von Mitgliedern, gegen die ein Ordnungsmittel verhängt wurde (§ 7 Ziffer 4 Satz 2 der Satzung) sowie
  9. c) von Mitgliedern, die durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen wurden (§ 8 Ziffer 5 der Satzung).

 

§15

Finanzverwalter (Kassenwart)

 

Der Finanzverwalter (Kassenwart) trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen der Anweisung durch zwei BGB Vorstandsmitglieder. Der Finanzverwalter (Kassenwart) hat dem Vorstand und dem erweiterten Vorstand laufend über die Kassenlage zu berichten.

 

§16

Kassenprüfer

 

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer (§ 11 Ziffer 3 der Satzung) überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben. Eine Überprüfung hat einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten (§ 11 Ziffer 4 der Satzung).

 

§17

Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit

 

  1. Das Vorstandsteam kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung gem. § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand zuständig. Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
  2. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Alle Entscheidungen der Geschäftsführung werden mit mindestens 2 Vorstandsmitgliedern abgestimmt.
  3. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeiten im Auftrag des Vereins entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
  4. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden und im Vorfeld vom Vorstand genehmigt wurde.

 

§18

Abteilungen

 

  1. Die Abteilungen des Vereins werden jeweils von den Mitgliedern gebildet, die eine der im Verein gepflegten Sportarten ausüben. Mitglieder können mehreren Abteilungen angehören.
  2. Einmal jährlich sollen Abteilungsversammlungen stattfinden, bei denen auch die Abteilungsleiter mit der Mehrheit der anwesenden Abteilungsmitglieder zu wählen sind. Das Datum und der Ort der einzelnen Abteilungsversammlung wird dem Vorstand vom bisherigen Abteilungsleiter bzw. von den Einladenden bekannt gegeben. Soweit Angelegenheiten von Abteilungen Maßnahmen von Vereinsorganen erfordern, sind diese von den Abteilungsleitern beim erweiterten Vorstand zu beantragen oder anzuregen.

 

§19

Auflösung des Vereins

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung (§ 10 Ziffer 8 der Satzung) beschlossen werden.
  2. Falls die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 10 % der abgegebenen gültigen Stimmen nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des BGB-Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Stadtsportverband, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  4. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden steuerbegünstigten Fusionsverein.

 

§20

Kommunikation

 

Die Kommunikation mit den Mitgliedern erfolgt über E-Mail, Homepage, soziale Netzwerke und nur in Ausnahmefällen über Presse und schriftliche Mitteilungen.

 

§21

Inkrafttreten

 

Diese Satzung, die von der Mitgliederversammlung am 21.09.2021 gemäß den Vorschriften der bislang gültigen Vereinssatzung vom 08.09.2020 beschlossen wurde, tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig tritt die bislang gültige Vereinssatzung vom 08.09.2020 außer Kraft.

 

 

Frechen, den 21.09.21

BGB-Vorstand

________________________

Finanzverwalter (Kassenwart)

>>Name>>

________________________

>>Name<<

________________________

>>Name<<