Satzung

Satzung

 

des Vereins der

Turnerschaft von 1897 e.V. Frechen

– TS Frechen –

Neufassung der Vereinssatzung vom 24.03.1976 in der zuletzt gültigen Fassung vom 01.04.1989 aufgrund der Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung vom

14.03.2000, 06.03.2001 der Ergänzung vom 19.03.2003

Änderung vom 18.05.2010

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§ 1 

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1.

Der Name des 1897 in Frechen gegründeten Sportvereins lautet: Turnerschaft von 1897 e.V. Frechen,

– TS Frechen -.

2.

Die Vereinsfarben sind grün – weiß.

3.

Der Verein hat seinen Sitz in Frechen.

4.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln  unter der Register-Nr. 100371 eingetragen.

5.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2  

Vereinszweck

1.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Ausübung des Sports nach den Grundsätzen der Amateurbestimmungen.

2.

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Leistungen und Übungen des Breitensports. Im Rahmen dieser Zweckbindung soll der Verein allgemein körperertüchtigende, jugendpflegerische und -erziehende, persönlichkeitsbildende, -formende und -ausgleichende sowie das Fairness- und Gemeinschaftsgefühl fördernde Aufgaben wahrnehmen; unter anderem durch:

a)

das Anbieten fachlich versierter Anleitung zum Erlernen und zur Ausübung der vom Verein angebotenen Breitensportarten,

b)

die Veranstaltung von Wettkämpfen und Sportfesten, intern und mit anderen Vereinen,

c)

das Bereitstellen von Räumlichkeiten und Geräten zur Ausübung der Sportarten

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

1.

Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (AO) 1977 (§§ 51 ff. AO 77). Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.

Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Zuwendungen an Mitglieder des Vereins oder an Dritte erfolgen nicht.

3.

Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.

Beim Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei einer Auflösung des Vereins erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte oder Beiträge.

5.

Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 Ziffer 1 dieser Satzung gegebenen Rahmens erfolgen.

6.

Bei einer Auflösung oder einer Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Stadtsportverband Frechen, ersatzweise an die Stadt Frechen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben. Näheres regelt § 19 der Satzung.

7.

Die Zahlung von pauschalen Vergütungen für Arbeits- oder Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütungen) an den Vorstand ist zulässig.

 

 

§ 4  

Verbandszugehörigkeit

 

Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Nordrhein-Westfalen und in den Landesfachverbänden der im Verein betriebenen Sportarten.

§ 5  

Mitgliedschaft im Verein

1.

Der Verein besteht aus ordentlichen (aktiven und inaktiven) Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

2.

Mitglieder des Vereins können natürliche Personen sowie juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts werden. Diese müssen sich bereit erklären, die Vereinszwecke und -ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.

3.

Personen, die sich um die Sache des Sports oder des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden (§ 11 Ziffer 6 der Satzung). Ehrenmitglieder stehen ordentlichen Mitgliedern gleich, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

4.

Zur Vereinsjugend gehören alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über die ihrer zufließenden Mittel .Das Nähere regelt die Jugendordnung.
5.

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand des Vereins gerichtet sein soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Mit dieser Unterschrift verpflichten sich die gesetzlichen Vertreter gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

6.

Für die Bearbeitung des Antrags auf Mitgliedschaft wird eine Eintritts-Bearbeitungsgebühr erhoben. Diese wird zusammen mit dem ersten Mitgliedsbeitrag fällig.

 

 

 

 

7.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand oder in dessen Auftrag der Geschäftsführer nach freiem Ermessen. Gegen eine ablehnende Entscheidung, die nicht mit Gründen zu versehen sein braucht, kann der Antragsteller Beschwerde einlegen. Über diese entscheidet der erweiterte Vorstand (§ 14 Ziffer 4 a) der Satzung).

8.

Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Namen, Vornamen, Adresse, Alter und Bankverbindung sowie bei Minderjährigen die Namen der Eltern und deren Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System sowie in den EDV-Systemen des ersten und zweiten Vorsitzenden, der Geschäftsführung des Kassenwarts gespeichert.

 

Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.

9.

Als Mitglied des LandesSportBundes, des Kreissportbundes und sonstiger Verbände ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an die jeweiligen Verbände zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Alter und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Ligaspielen oder Turnieren meldet der Verein Ergebnisse (z.B. beim Basketball: Korbschützen) und besondere Ereignisse (z.B. Platzverweise usw.) an den Verband.

10.

Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Turnieren sowie Feierlichkeiten auf der Homepage des Vereins bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung auf der Homepage mit Ausnahme von Ergebnissen aus Ligaspielen und Vereinsturnierergebnissen. Nur Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis bestimmter Mitgliederdaten erfordert, erhalten eine Mitgliederliste mit den benötigten Mitgliederdaten ausgehändigt. Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.

11.

Der Verein informiert die Tagespresse sowie die örtliche Presse über Turnierergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Homepage des Vereins im Internet veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand  Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten erheben. Im Falle eines Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.

12.

Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.“

 

 

 

 

 

 

 

§ 6

Mitgliedsbeiträge

1.

Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben, über deren Höhe die Mitgliederversammlung mit Wirkung für das jeweils folgende Geschäftsjahr entscheidet. Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf über die Erhebung eines zusätzlichen außerordentlichen Beitrags beschließen.

2.

Die Eintritts-Bearbeitungsgebühr (§ 5 Ziffer 6 der Satzung) sowie der Jahres-Erstbeitrag – letzterer gegebenenfalls anteilig nach Monaten bei Eintritt in den Verein im laufenden Geschäftsjahr – sind zum Zeitpunkt der Aufnahme in den Verein fällig. Die Jahres-Folgebeiträge sind spätestens bis zum 31.03. des jeweiligen Geschäftsjahres fällig.

3.

Die Beitragserhebung erfolgt im Wege des Bankeinzugs. Die Zustimmung hierzu ist beim Eintritt zu erklären. Können Beiträge vom angegebenen Konto aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht eingezogen werden (z.B. falsche Kontodaten; fehlende Deckung), so werden dem Mitglied die hieraus entstehenden Kosten belastet.

4.

Beschränkt Geschäftsfähige, insbesondere Minderjährige, haben beim Vereinseintritt die gesondert zu unterzeichnende schriftliche Zustimmungserklärung ihrer gesetzlichen Vertreter vorzulegen, dass fällige Beiträge von deren Bankkonto abgebucht werden können.

 

Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

§ 7  

Rechte und Pflichten der Mitglieder; Ordnungsmittel

1.

Die Mitglieder sind berechtigt, die vom Verein bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen zu nutzen, in den Abteilungen des Vereins Sport zu treiben sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2.

Die Mitglieder haben bei allen Betätigungen im Verein die geltenden Sport- und Hausordnungen sowie die Anweisungen der Abteilungs- und Übungsleiter zu beachten. Der Verein übt insoweit das Hausrecht aus.

3.

Verstößt ein Mitglied gegen die Bestimmungen der Satzung oder schädigt es sonst in beachtlicher Weise die Vereinsordnung oder das Ansehen des Vereins, so ist der Vorstand berechtigt, durch Beschluss folgende

– im Regelfall abgestufte berechtigt, durch Beschluss folgende Ordnungsmittel zu verhängen:

– Abmahnung

– Disqualifikation bis zu einem Jahr,

– Ausschluss aus dem Verein.

4.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung über die Verhängung von Ordnungsmitteln Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden. Gegen die Verhängung des Ordnungsmittels kann das Mitglied schriftlich Beschwerde einlegen, über die der erweiterte Vorstand entscheidet (§ 14 Ziffer 4 b) der Satzung). Für den Ausschluss aus dem Verein gelten im Übrigen § 8 Ziffern 3 bis 6 der Satzung; für die Disqualifikation gelten § 8 Ziffer 5 Satz 3  und Ziffer 6 der Satzung entsprechend.

§ 8  

Ende der Mitgliedschaft im Verein

 

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch den Verlust der Rechtsfähigkeit.

2.

Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Kalenderjahrs möglich. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zum Jahresende. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben.
Der Verein schickt dem kündigenden Mitglied eine Kündigungsbestätigung, die als Nachweis des Zugangs der Kündigungserklärung beim Verein gilt.

 

3.

Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes mit sofortiger Wirkung, wenn ein Mitglied

a)

schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt,

b

die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt oder

c)

trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist.

Über den Ausschluss darf im letztgenannten Fall erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung 2 Monate verstrichen sind. In der zweiten Mahnung ist der Ausschluss aus dem Verein anzudrohen.

4.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung über seinen Ausschluss aus dem Verein Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden.

5.

Gegen den Ausschließungsbeschluss, der schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen ist, kann das Mitglied innerhalb einer Frist von einem Monat nach der Bekanntgabe des Ausschlusses schriftlich Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde gegen den Ausschluss aus dem Verein entscheidet der erweiterte Vorstand innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach Einlegung der Beschwerde abschließend (§ 14 Ziffer 4 c) der Satzung). Bis zur Entscheidung des erweiterten Vorstands über den Vereinsausschluss ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitglieds; hiervon unberührt bleibt die Beitragspflicht nach

§ 6 Ziffer 1 der Satzung.

6.

Im Falle des vom erweiterten Vorstand bestätigten Ausschlusses des Mitglieds aus dem Verein besteht kein Anspruch des Mitglieds auf Rückerstattung entrichteter Beiträge oder Gebühren; etwaig bestehende Beitragsrückstände sind unverzüglich auszugleichen.

7.

Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

 

 

§ 9

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung (§§ 10 und 11 der Satzung)

b) der Vorstand (§§ 12 und 13 der Satzung) sowie

c) der erweiterte Vorstand ( § 14 der Satzung)

 

§ 10  

Mitgliederversammlung

 

1.

Der Mitgliederversammlung gehören alle volljährigen Vereinsmitglieder, alle Mitglieder der Vereinsjugend, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, juristische Personen sowie alle Ehrenmitglieder mit je einer Stimme an. Eine Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bei Mitgliedern, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wird das Wahlrecht von den Erziehungsberechtigten ausgeübt. Pro Kind kann von den Erziehungsberechtigten nur eine Stimme abgegeben werden.

2.

Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich, möglichst im 1. Quartal des Geschäftsjahres, statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladungsfrist beträgt mindestens 2 Wochen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte der Geschäftsstelle des Vereins mitgeteilten Adresse gerichtet ist.

 

 

 

 

 

3.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Versammlungstermin schriftlich gegenüber dem Vorstand fordert. Die Ergänzung der Tagesordnung ist vor Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

4.

Soweit die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit eines Antrags anerkennt, kann die Tagesordnung zu Beginn der Versammlung ergänzt werden.

5.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 5 % aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.

6.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied, ersatzweise von einem Mitglied des erweiterten Vorstands geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt zu Beginn der Mitgliederversammlung die Person des Protokollführers, sofern nicht die Mitglieder eine Wahl des Protokollführers wünschen.

7.

Beschlüsse der Versammlung einschließlich Satzungsänderungen werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse werden, sofern nicht 10 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder etwas anderes verlangen, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

8.

Zu Beschlüssen über eine Änderung des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins bedarf es abweichend von Ziffer 7 der Zustimmung von 75 % aller anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

9.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 11  

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1.

Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Vereinsaufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben nicht gemäß dieser Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen sind.

2.

Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand, den erweiterten Vorstand mit Ausnahme der Beisitzer (§ 14 Ziffer 2 der Satzung) und der Abteilungsleiter (§ 18 Ziffer 2 der Satzung) und den Ausrüstungsbeauftragten (Zeugwart). Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Die Mitgliederversammlung  kann Mitglieder des Vorstands und den Ausrüstungsbeauftragten (Zeugwart) abwählen. Für die Abwahl eines gewählten Vorstandsmitglieds während einer laufenden Amtsperiode ist eine Mehrheit von Dreivierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

3.

Die Mitgliederversammlung bestellt zwei Kassenprüfer (§ 17 der Satzung), die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Beschäftigte des Vereins sein dürfen. 4.

Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht der Kassenprüfer entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung.

5.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand jährlich vorzulegenden Haushaltsplan des Vereins.

 

 

6.

Die Mitgliederversammlung entscheidet auf Vorschlag des Vorstands über die Ernennung besonders verdienstvoller Personen zu Ehrenmitgliedern.

7.

Die Mitgliederversammlung entscheidet darüber hinaus auch über:

a) Beiträge und Gebühren, einschließlich Mahngebühren,

b) Beteiligungen des Vereins an Gesellschaften,

c) Aufnahme von Darlehen ab 10 % des Haushaltsansatzes für das laufende Geschäftsjahr sowie

d) Satzungsänderungen (§ 10 Ziffer 7 der Satzung), Vereinszweckänderungen und eine Vereinsauflösung

(§ 10 Ziffer 8 der Satzung).

8.

Die Mitgliederversammlung kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliedschaft vorgelegt werden.

 

§ 12 

Vorstand

1.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus

a)

dem Vorsitzenden sowie

b)

dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie

c)

dem Geschäftsführer

 

Der Vorstand kann ergänzt werden um

d)

den Finanzverwalter (Kassenwart) sowie

e)

den PR-Beauftragten (Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit).

2.

Der Vorsitzende ist berechtigt, den Verein alleine gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Ein anderes Vorstandsmitglied ist nur befugt, zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

3.

Vereinsintern obliegt die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins zuvörderst dem Vorsitzenden. Nur im Falle dessen Verhinderung ist ein anderes Vereinsmitglied zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsbefugt.

4.

Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Vorstandsamt.

5.

Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung (§ 11 Ziffer 2 der Satzung) mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.  Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

6.

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist einzuberufen, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder ein Mitglied des Vorstands es beantragt. Über die Ergebnisse der Vorstandssitzungen führt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Protokoll.

7.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

8.

Fasst die Mitgliederversammlung einen Beschluss, der nach Ansicht eines Vorstandsmitglieds den Vereinsinteressen entgegensteht, so hat das Vorstandsmitglied binnen 2 Wochen ein Vetorecht in der Weise, dass es die Ausführung des Beschlusses anhalten und die Angelegenheit in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erneut zum Beschluss stellen kann.

9.

Die Beschlüsse des Vorstands werden schriftlich protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsichtnahme zur Verfügung, sofern nicht datenschutzrechtliche Belange entgegen stehen (z.B. Entscheidungen unter Namensnennung von Mitgliedern). Die Finanzangelegenheiten des Vereins werden den Mitgliedern einmal jährlich in der Mitgliederversammlung offen gelegt und stehen sonst zur Einsichtnahme nur bei Gefahr in Verzug zur Verfügung.

 

§ 13  

Aufgaben des Vorstands

 

1.

Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung oder des erweiterten Vorstands bedürfen. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

a)

Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,

b)

Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

c)

Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,

d)

Entscheidung über zu verhängende Ordnungsmittel (§ 7 Ziffer 3 der Satzung) und Ausschlüsse von Mitgliedern aus dem Verein (§ 8 Ziffer 3 der Satzung).

2.

Der Vorstand darf nicht ohne vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung

a)

Immobilien erwerben, veräußern oder belasten,

b)

bewegliches oder unbewegliches Vereinsvermögen verpfänden oder zur Benutzung ganz oder zum größeren Teil Dritten überlassen,

c)

Miet- oder Pachtverträge mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren abschließen sowie

d)

Rechtsgeschäfte eingehen, die mit Ausnahme der in § 11 Ziffer 7 c) der Satzung geregelten Darlehensaufnahme im Einzelfall zu einer Verpflichtung für den Verein mit einem Betrag von mehr als 5 % des Haushaltsansatzes für das laufende Geschäftsjahr führen.

3.

Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen den Vereinsmitgliedern in geeigneter Form spätestens in der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§ 14

Erweiterter Vorstand

1.

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

a)

dem Vorstand,

b)

dem Ausrüstungsbeauftragten (Zeugwart),

d)

den Leitern der einzelnen Abteilungen des Vereins sowie

d)

bis zu fünf Beisitzern, die insbesondere die Interessen einzelner Gruppierungen, wie z.B. der Vereinsjugend (Jugendbeauftragter), der Senioren (Seniorenbeauftragter) o.ä. vertreten sollen

 

2.

Der erweiterte Vorstand mit Ausnahme der Beisitzer, die vom Vorstand ernannt werden, und der Abteilungsleiter, für deren Wahl § 18 Ziffer 2 der Satzung gilt, wird von der Mitgliederversammlung entsprechend den Bestimmungen in § 11 Ziffer 2 der Satzung gewählt.

3.

Der erweiterte Vorstand berät über alle nach Ansicht des Vorstands wesentlichen, den gesamten Verein betreffenden Angelegenheiten, insbesondere über Maßnahmen von besonderer finanzieller Tragweite sowie über Ehrungen.

4.

Der erweiterte Vorstand entscheidet über die Beschwerden

a)

von Personen, deren Aufnahmeantrag abgelehnt wurde (§ 5 Ziffer 7 Satz 3 der Satzung),

b)

von Mitgliedern, gegen die ein Ordnungsmittel verhängt wurde (§ 7 Ziffer 4 Satz 2 der Satzung) sowie

c)

von Mitgliedern, die durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen wurden (§ 8 Ziffer 5 der Satzung).

 

§ 15  

Ausschüsse

1.

Sofern die Vereinsinteressen es erfordern, werden vom Vorstand für den laufenden technischen Spiel- und Sportbetrieb Ausschüsse gebildet.

2.

Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des Vorstands; über finanzielle Angelegenheiten des Vereins darf ein Ausschuss nicht entscheiden.

 

§ 16  

Finanzverwalter (Kassenwart)

 

Der Finanzverwalter (Kassenwart), der als Mitglied des Vorstands von der Mitgliederversammlung gewählt wird (§ 11 Ziffer 2 der Satzung) trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen der Anweisung durch den Vorsitzenden. Der Finanzverwalter (Kassenwart) hat dem Vorstand und dem erweiterten Vorstand laufend über die Kassenlage zu berichten.

§ 17  

Kassenprüfer

 

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer (§ 11 Ziffer 3 der Satzung) überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten (§ 11 Ziffer 4 der Satzung).

 

§ 18  

Abteilungen

1.

Die Abteilungen des Vereins werden jeweils von den Mitgliedern gebildet, die eine der im Verein gepflegten Sportarten ausüben. Mitglieder können mehreren Abteilungen angehören.

 

2.

Einmal jährlich sollen, Abteilungsversammlungen stattfinden, bei denen auch die Abteilungsleiter mit der Mehrheit der anwesenden Abteilungsmitglieder zu wählen sind. Das Datum und der Ort der einzelnen Abteilungsversammlung wird dem Vorstand vom bisherigen Abteilungsleiter bzw. von den Einladenden bekannt gegeben. Soweit Angelegenheiten von Abteilungen Maßnahmen von Vereinsorganen erfordern, sind diese von den Abteilungsleitern beim erweiterten Vorstand zu beantragen oder anzuregen.

 

 

 

 § 19

Auflösung des Vereins

1.

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung (§ 10 Ziffer 8 der Satzung) beschlossen werden.

2.

Falls die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 10 % der abgegebenen gültigen Stimmen nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

3.

Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an den Stadtsportverband Frechen, ersatzweise an die Stadt Frechen. Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamts durchgeführt werden.

4.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem anderen gleichartigen Verein angestrebt, bei der die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

 

§ 20

Inkrafttreten

 

Diese Satzung, die von der Mitgliederversammlung am  18.05.2011         gemäß den Vorschriften der bislang gültigen Vereinssatzung vom 18.05.2010 beschlossen wurde, tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig tritt die bislang gültige Vereinssatzung vom 18.05.2010 außer Kraft.

Frechen, den 18.05.2011

 

_______________________                                    _______________________

(1.Vorsitzender)                                                                 (2. Vorsitzender)